"Leben und Lachen.

Gehen und Suchen.
Zweifeln und Weinen.
Den Tod als Gefährten.
Leben und Hoffen!"

Abschied

Unsere Kinder sind die Sonne am Himmel
Und das Licht des neuen Morgens.
All unsere Liebe gilt ihrem Gedeihen
Und wenn sie ihren eigenen Weg ziehen,
Geht ein Teil unseres Herzens mit.
Und wenn unsere Kinder sterben,
Geht ein Teil von uns mit ihnen unter,
So wie die Sonne am Abend entschwindet.

Übrig bleiben der Schmerz und die Nacht
Mit dem Ringen nach dem Grund der Dinge,
Den wir mit Gedanken niemals erreichen.
Und in der Dunkelheit müssen wir erkennen,
Dass Tag und Nacht zusammen gehören
Und jedes Geschehen einen tiefen Sinn hat,
So wie es keinen Abschied gibt ohne Wiedersehen
Und keine Nacht ohne Ende.

Zum Tod eines Kindes
M. Treina, 28. September 1998

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